Was ist Mobbing?
„Unter Mobbing versteht man kontinuierliche Aktionen mit dem Ziel der sozialen Ausgrenzung zur eigenen Vorteilnahme zwischen Einzelpersonen und/oder Gruppen. Einer der Beteiligten ist Zielscheibe feindseliger Angriffe (verbaler, körperlicher Art oder durch Isolation) über einen längeren Zeitraum und wird dadurch in eine unterlegene Position gedrängt." (Olweus, Dan: Gewalt in der Schule. Was Lehrer und Eltern wissen sollten - und tun können, Verlag Hans Huber, Göttingen 2002, S. 8)

In der Regel weisen Mobbingfälle in der Schule bestimmte Verhaltensweisen auf. Die Ausgrenzung aus der Klassengemeinschaft, das Beschädigen von Schulsachen, Materialien und Kleidung und das Verstecken von Kleidungsstücken gehören genauso dazu wie jemanden auslachen, beschimpfen, drohen, schubsen, stolpern lassen, schlagen, erpressen oder sexuell belästigen.

Die Auswirkungen der Schikanen werden bei Kindern und Jugendlichen mit zunehmender Dauer immer mehr sichtbar. Nervosität, Schlafstörungen, Depressionen, Krankheiten, häufiges Fehlen ohne Entschuldigung usw. können die Folgen sein.

Ziele des Projekts
„Mobbingfreie Schule - gemeinsam Klasse sein!" ist ein landesweites Präventionsprogramm des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport und der Techniker Krankenkasse mit dem Ziel, Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern über Mobbing, dessen Mechanismen und mögliche Folgen aufzuklären.

Das Projekt soll die Kompetenzen von Lehrkräften in der Erkennung von Mobbing-Situationen im Alltag stärken, sie handlungsfähig machen und möglichst als Baustein dauerhaft im sozialen Schulcurriculum verankert werden, so dass im Sinne der Nachhaltigkeit ein Kontinuum der Prävention in der Schulkultur entstehen kann. Schülerinnen und Schüler sollen befähigt werden, offen miteinander zu kommunizieren und Konflikte konstruktiv zu lösen. Dadurch soll Mobbing in seinen Anfängen verhindert werden. (vgl. Kontaktbüro Gewaltprävention des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport: http://www.gewaltpraevention-bw.de/)

Durchführung am Gymnasium Schramberg
Nach der Teilnahme einer regionalen Lehrerfortbildung, die durch Gewaltpräventionsberater durchgeführt wurde, haben Frau Geng und Herr Romer individuell für das Gymnasium Schramberg ein Zweitagesprogramm für die Klassen 7 entwickelt, das auch in den Klassen 5 und 6 durchgeführt werden kann.
Grundlage für die Durchführung des Projekts bildet der sogenannte „Anti-Mobbing-Koffer", der den durchführenden Lehrertandems in Kombination mit einer schulinternen Lehrerfortbildung die nötigen Materialien und Medien zur Verfügung stellt.

Das zweitägige Programm (genauer Ablauf des zweitägigen Projekts vgl. unten) konzentriert sich auf das Kernproblem Mobbing. Anhand von Filmsequenzen werden grundlegende Informationen über Mobbing vermittelt (z. B. Was ist Mobbing? Welche Rollen gibt es?). Gleichzeitig trägt die Einübung von Feedback-Regeln und die Durchführung vertrauensbildender gruppendynamischer Übungen zur Stärkung der Klassengemeinschaft bei. Der zweite Tag konzentriert sich auf die gemeinsame Konfliktlösung in Rollenspielen und gipfelt in der Formulierung und verbindlichen Einführung von Anti-Mobbing-Regeln, was den Präventionscharakter des Programms erneut unterstreicht.

Da es beim Projekt „Mobbingfreie Schule- gemeinsam Klasse sein" auch darum geht, Eltern in das Projekt einzubinden und für die Problematik zu sensibilisieren, wird das Projekt auf einem Klassenpflegschaftsabend zum Thema gemacht.

Ablauf des zweitägigen Projekts:

1. Tag

mobbing1

2. Tag

mobbing2

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